so oft habe ich gedanken – gedankenansätze. doch diese in worte zu fassen, dass fällt mir mir oft schwer. das ist so als würden meine gedanken eine eigene sprache sprechen, die ich zwar verstehe aber nicht sprechen kann.

Doch die Gedanken sind da und rumoren in meinem Kopf herum.
Wenn ich versuche diese aus zu sprechen ist dies Phasenabhängig – und immer wundere ich mich.
Das eine Mal kann ich die Gedanken gut in Worte fassen, und ich bin erstaunt was da aus meinem Mund kommt. Zu anderen Zeiten fasel ich irgendein Zeug daher, dass ich mich abermals wundere, was da aus meinem Mund kommt.
Das finde ich ein wenig ungerecht.
Wieso habe ich soviel in mir, was ich einfach nicht ausdrücken kann?

Und es ist mal logisch betrachtet wirklich ein Paradox.
Denn mein Mund präsentiert ja das Gehirn. Und das Gehirn steuert ihn. Wieso können wir dann nicht immer das ausprechen, was unser Hirn produziert. Wieso können Mund und Hirn nicht mal zusammen arbeiten?

Es ist bewundernswert wie weit wir mit unseren Hirn in die Welt der Gedanken und des Verstehens gehen können. Das geht nicht allein mit Worten.
Wenn ich jedoch darüber nachdenke, finde ich mein Wort nicht perfekt, aber ausreichend. Ich muss ja nicht so abgedroschen wie meine Gedanken sind, reden.

Aber abfinden will ich mich auch nicht damit.
Ich feile weiter an mir und meinem Wort, bis jeder Gedanke auch Wort werden kann.